Digital Innovation Playbook · Basic Tool
Basic Tools - Superschurke
Jeder bringt eine Stärke mit, die er gern zeigt, und eine Macke, die das Team stört. Beide bekommen vor Projektstart ein Gesicht — und einen Namen.
Kostenlos. Vorname und E-Mail genügen.
Wofür ist das?
Ein funktionierendes Team entsteht nicht von selbst. Diese Methode, ursprünglich aus dem Repertoire der d.school in Stanford und von uns leicht angepasst, nimmt den Macken viel von ihrer negativen Kraft: Wer seinen eigenen Superschurken vorstellt, kann später darauf angesprochen werden, ohne dass es persönlich wird.
Ein Superschurke könnte der „Einäugige Unterbrecher“ sein, der „Grausame Kritiker“ oder die „Fantastische Zuspätkommerin“. Der Superheld daneben ist die beste Eigenschaft — beide mit Bezug auf die Arbeit im Team, nicht aufs Privatleben.
Der Aufwand: etwa 30 Minuten. Der Ertrag: Verständnis füreinander, bevor der erste Konflikt da ist.
Schritt für Schritt
- Jeder für sich. Zwei Figuren gestalten — Superheld und Superschurke — mit Namen, drei Eigenschaften und einer Zeichnung.
- Beim Team-Bezug bleiben. Es geht um das, was in der Zusammenarbeit hilft oder stört.
- Vorstellen. Reihum, mit der Zeichnung. Das Lachen dabei ist Teil der Wirkung.
- Sichtbar aufhängen. Die Figuren bleiben im Raum. Dann lässt sich später auf den Schurken zeigen statt auf die Person.
Worauf du achten solltest
Nur Superhelden gestalten. Der Schurke ist der Teil, der wirkt — und der Mut kostet.
Es ins Persönliche ziehen. Der Bezugsrahmen ist die Arbeit im Team. Alles andere gehört nicht auf das Blatt.
Danach nie wieder daran erinnern. Die Figuren entfalten ihren Wert erst im Konfliktmoment — wenn sie noch hängen.
Basic Tools - Superschurke holen
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