Future Organization Playbook · Interview
Bonus Interview: System Mapping in der Praxis
»Wir versuchen, etwas zu verstehen, das sich bisher unserem Verständnis entzogen hat« — Fabian Gampp und Gian Wieck über die Stolpersteine der ersten System Maps.
Kostenlos. Vorname und E-Mail genügen.
Wofür ist das?
System Mapping macht komplexe Systeme greifbar: Erst wenn wir ein System in seinen Abhängigkeiten verstanden haben, können wir es ändern. Die beiden Co-Gründer der System Mapping Academy haben Maps unter anderem für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und den Stifterverband erstellt.
Das Interview ist bewusst kein Methodenüberblick, sondern eine Sammlung dessen, was beim ersten Mal schiefgeht — und wie man es umgeht. Gute Vorbereitung, bevor ihr eine erste Map in der eigenen Organisation aufsetzt.
Schritt für Schritt
- Ziel definieren. Welche Problemstellung soll die Map beantworten? Eine System Map ist immer problemorientiert.
- Ausschnitt eingrenzen. Zu Beginn bewusst auf Teile des Systems beschränken, um Überforderung zu vermeiden — und die Grenzen später behutsam weiten.
- Perspektiven einholen. Unterschiedliche Sichtweisen sind der Rohstoff; Wertschätzung und aktives Zuhören sind die Voraussetzung.
- Moderieren. Gerade bei größeren Gruppen braucht es einen klaren Prozess und professionelle Moderation.
Worauf du achten solltest
Sich in der Komplexität verlieren. Bei der Arbeit an System Maps überfordert die Vielzahl an Einflussfaktoren, Dynamiken und Meinungen schnell — ohne definiertes Ziel wird die Map endlos.
Erwartungen nicht managen. System Mapping ist ein eher langsamer Prozess in einer Welt, die schnelle Ergebnisse verlangt. Das gehört vorher gesagt.
Meinungsverschiedenheiten aussitzen. Ohne gemeinsame Grundsätze verhärten sich Positionen, und einzelne Perspektiven dominieren.
Bonus Interview: System Mapping in der Praxis holen
Der Link erscheint direkt hier, sobald du abgeschickt hast.