Digital Innovation Playbook · Create-Methode
Create - Ideenturm
Brainwriting im Kreis: Eine Startidee wandert von Hand zu Hand und wird dabei Stockwerk um Stockwerk ergänzt — bis sie tief statt breit ist.
Kostenlos. Vorname und E-Mail genügen.
Wofür ist das?
Der Ideenturm ist die Antwort auf den Moment, in dem das Brainstorming abebbt und nur noch Oberflächliches kommt. Statt weiter in die Breite zu sammeln, geht ihr mit den besten Ideen in die Tiefe.
Er ist unsere variable Weiterentwicklung des klassischen Brainwritings und der Lotusblüten-Technik von Yasuo Matsumura verwandt: eine Idee in der Mitte, ringsum Blütenblätter mit Ergänzungen, und jede Ergänzung kann selbst zum Zentrum einer neuen Blüte werden. Beide lassen sich gut kombinieren.
Alternativ könnt ihr den Turm nach der Ideenauswahl als Konzeptionierungswerkzeug einsetzen. Lernt ihn aber erst in einer normalen Ideenfindung kennen.
Schritt für Schritt
- Startideen wählen. Nicht alle Brainstorming-Ideen, sondern die besten — nach Bauchgefühl.
- Weiterreichen und ergänzen. Jede Person baut auf dem auf, was schon dasteht, statt neu anzufangen.
- Bei Leerlauf nachlegen. Wenn zu wenig Vorlagen im Umlauf sind, kommt eine weitere Startidee dazu.
- Nicht übertreiben. Üblicherweise dauert eine Session bis zu 30 Minuten — abhängig von Anzahl der Startideen, Teamgröße und Tagesform.
- Am Ende teilen. Alle Türme im Team herumgeben, damit jeder auf demselben Stand ist. Noch ohne Diskussion.
Worauf du achten solltest
Diskutieren. Ihr seid weiter im Keine-Kritik-Modus. Bewertet wird erst am Ende des create-Moduls.
Alle Ideen als Startideen nutzen. Das ist nicht Sinn der Methode — der Turm verbessert die besten, nicht alle.
Bis zur Erschöpfung weitermachen. Inspiration und Kreativität sind scheue Gäste. Wenn nichts mehr kommt, ist die Session vorbei.
Create - Ideenturm holen
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