New Workspace Playbook · PDF-Vorlage
Tagebuch
Eine Woche lang festhalten, womit der Arbeitstag wirklich vergeht — als Datengrundlage für die Raumplanung statt als Bauchgefühl.
Kostenlos. Vorname und E-Mail genügen.
Wofür ist das?
Wie verbringen wir unsere typischen acht Stunden im Büro? Schreiben wir den ganzen Tag E-Mails oder sitzen wir in Meetings? Das Tagebuch beantwortet das nicht durch Schätzung, sondern durch tägliche Selbstauskunft — zehn Minuten vor Feierabend, eine Woche lang.
Alle Tätigkeiten werden in sieben Arbeitsmodi einsortiert, etwa Fokus (hochkonzentriert, ungestört, Stillarbeit, Telefon- und Videocalls), Team (Projekt- und Konzeptarbeit mit Kolleg*innen) oder Social. Am Ende steht, wie viele Stunden des Tages in welchem Modus vergehen — genau die Werte, die das Concept Board braucht.
Schritt für Schritt
- Verteilen. Die Nutzervertreter*innen geben das Tagebuch ins Team, mit dem beigelegten Anschreiben.
- Täglich zehn Minuten. Vor Feierabend den Tag reflektieren und die Fragen des Tages beantworten.
- Modi zuordnen. Jede Tätigkeit landet in einem der sieben Arbeitsmodi.
- Freitags einsammeln. Die ausgefüllten Tagebücher gehen zurück an die Nutzervertreter*innen.
- Auswerten. Stunden je Modus zusammenzählen und ins Concept Board übertragen.
Worauf du achten solltest
Am Wochenende rekonstruieren. Das Tagebuch lebt vom täglichen Eintrag; nachträglich erinnert man vor allem das Ungewöhnliche.
Als Leistungskontrolle wahrgenommen werden. Die Namensangabe ist ausdrücklich optional — und das gehört auch so kommuniziert.
Eine untypische Woche wählen. Betriebsferien, Messe oder Jahresabschluss verzerren das Bild.
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