Von Nutzerinterviews bis zum Prototyping: Design Thinking bietet viele Werkzeuge, klassisch wie KI-gestützt. Entscheidend ist, wie ihr sie einsetzt und welche Erkenntnisse ihr gewinnt. In diesem Kurs vertieft ihr euer Verständnis des gesamten Design-Thinking-Prozesses, erprobt Methoden und lernt, die Schritte sinnvoll miteinander zu verbinden. So entwickelt ihr ein begründetes Gespür dafür, was euer Projekt als Nächstes braucht.

Wähle, worum es dir geht – wir zeigen, was das Training bewirkt.
Du steuerst Innovationsprojekte souveräner: Du weißt in jeder Phase, was dein Projekt jetzt braucht, und triffst begründete Entscheidungen statt nach Schema F vorzugehen.
Dein Team kommt in Innovationsprojekten schneller von Erkenntnissen zu überprüfbaren Ergebnissen – mit weniger Leerlauf und mehr Fortschritt.
Mehrere aus einem Team? Bucht offene Termine oder holt das Training als Inhouse-Training zu euch, ab etwa 8 Personen.
Teilnehmende führen Innovationsprojekte wirksamer und situationsgerechter – die Organisation erzielt schneller belastbare Ergebnisse aus ihren Innovationsvorhaben.
Für mehrere Teams verbinden wir das Training mit Impulsen und Beratung – mehr dazu im Angebot für Organisationen.
Design Thinking Praktiker*innen mit Grundwissen, Innovationsteams, Produktentwickler*innen, agile Coaches, Berater*innen
Vorerfahrung: Grundkenntnisse im Design Thinking sind hilfreich, aber kein Muss.
Unsicher, ob das Training passt? Klär es in einem kostenlosen Orientierungsgespräch ↗ mit unseren Trainer*innen.Frag den Kursberater.
Dieses Modul ist Teil der Design Thinking Coach Ausbildung und lässt sich genauso einzeln buchen wie im Verbund mit den anderen beiden Modulen. Innerhalb der modularen Ausbildung ist es der zweite Baustein: Design Thinking Facilitator ergänzt die Begleitung von Teams, Design Thinking Formate für die Praxis unterstützt euch dabei, Methoden in passende Workshop- und Projektkonzepte zu übersetzen.
Wie kommt ihr von einer offenen Herausforderung zu einem präzisen Problemverständnis? Wie erkennt ihr hinter einer Interviewaussage ein relevantes Bedürfnis? Und wie baut ihr einen Prototyp, mit dem ihr eine wichtige Annahme tatsächlich überprüfen könnt?
Das Methodentraining führt euch durch die sechs Phasen: Verstehen, Beobachten, Synthese, Ideenentwicklung, Prototyping und Testen. Ihr erfahrt, welche Aufgabe jede Phase erfüllt, worauf es bei der Anwendung ankommt und wann eine weitere Lernschleife sinnvoll ist – klassisch wie mit KI-Unterstützung.
Im Mittelpunkt stehen Nutzer*innen, ihre Erfahrungen und die Frage, wie daraus relevante Lösungen entstehen.

Das Modul beginnt online mit der Vorbereitung der Nutzerforschung. Anschließend führt ihr eigene Tiefeninterviews durch. Mit diesem echten Recherchematerial durchlauft ihr an drei Präsenztagen den Weg von der Auswertung bis zum getesteten Prototyp.
Dabei erprobt ihr klassische Design-Thinking-Methoden und ausgewählte KI-Werkzeuge Seite an Seite. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Tools aufzuzählen. Ihr lernt, welches Werkzeug zu welcher Frage passt, welche Qualität sein Ergebnis hat und wo menschliche Recherche, Interpretation und Entscheidung unverzichtbar bleiben.
Dauer: 4 Stunden
Lernziel: Ein Problemfeld fundiert aufspannen und eine Recherche vorbereiten, die belastbares Material liefert.
Ihr setzt verschiedene Perspektiven auf die Challenge ein:
Mit einem Werkzeug wie ChatGPT prüft ihr:
Die KI dient als zusätzliche Reflexionsfläche. Die Auswahl der relevanten Fragen und die Bewertung der Vorschläge bleiben beim Team.
Ihr lernt, wie aus einem Gespräch eine fundierte Recherche wird:
Ihr entwickelt:
In Kleingruppen testet ihr Ausschnitte eures Leitfadens. Ihr beobachtet, welche Fragen konkrete Geschichten auslösen und wo Fragen zu abstrakt, suggestiv oder lösungsorientiert sind.
Das nehmt ihr mit: eine geschärfte Design Challenge, ein konkretes Forschungsziel, einen erprobten Interviewleitfaden und einen Rechercheplan für eure eigenen Tiefeninterviews.
Zusätzlicher Zeitaufwand: ungefähr drei bis vier Stunden, selbstorganisiert
Ihr führt eure Interviews per Video oder vor Ort mit selbst ausgewählten Gesprächspartner*innen durch. Dieses Material bildet die Arbeitsgrundlage für die drei Präsenztage.
Ihr dokumentiert möglichst:
Optional könnt ihr ein KI-gestütztes Transkriptionstool für die Dokumentation verwenden. Die Interviews mit echten Menschen bleiben die Grundlage der Recherche.
Zeit: 9:30–17:00 Uhr
Lernziel: Rohmaterial aus der Recherche aufbereiten und zu ersten Mustern verdichten.
Alle Teammitglieder bringen ihr Wissen in eine gemeinsame Arbeitsfläche ein:
Die Teams ordnen ihr Material, ohne die Ergebnisse zu früh zu glätten:
Ihr prüft:
Mit synthetischen Personas oder einem vergleichbaren Werkzeug spiegelt ihr eure ersten Muster:
Synthetische Nutzer*innen dienen als Hypothesengenerator und Reflexionshilfe. Sie ersetzen keine echte Nutzerforschung.
Ihr erstellt eine strukturierte Sammlung aus:
Das nehmt ihr mit: Ihr könnt umfangreiches Interviewmaterial gemeinsam auswerten und Muster sichtbar machen, ohne überraschende Funde oder widersprüchliche Perspektiven wegzumitteln.
Zeit: 9:30–17:00 Uhr
Lernziel: Nutzererkenntnisse zu einem klaren Standpunkt verdichten und daraus relevante Lösungsräume öffnen.
Ihr schärft die Ergebnisse des Vortages:
Aus den Rechercheergebnissen formuliert ihr einen Standpunkt, der Nutzer*in, Bedürfnis und Erkenntnis miteinander verbindet. Ihr prüft, ob der Point of View:
Ihr übersetzt den Point of View in eine fokussierte Brainstormingfrage:
Je nach Challenge arbeitet ihr mit mehreren Ansätzen:
Ihr vergleicht, welche Methode:
Ihr nutzt ein KI-Werkzeug, um:
Anschließend prüft ihr kritisch, welche Vorschläge generisch bleiben und welche das Team zu einer neuen Richtung inspirieren.
Ihr clustert die Ideen nach Lösungsprinzipien, baut ausgewählte Ansätze weiter aus und bewertet sie anhand von:
Die Auswahl kann mit Dot Voting und einer Mehrwert-Aufwand-Matrix unterstützt werden.
Das nehmt ihr mit: einen belegten Point of View, eine fokussierte „Wie können wir …?“-Frage, einen breiten Ideenpool und eine begründet ausgewählte Lösungsrichtung.
Zeit: 9:30–17:00 Uhr
Lernziel: Eine Idee so konkretisieren, dass zentrale Annahmen mit Nutzer*innen überprüft werden können.
Mit einer Ideenserviette oder einem vergleichbaren Format klärt ihr:
Zunächst baut ihr einen Prototyp für das Team selbst. Möglich sind:
Beim Bauen trefft ihr konkrete Entscheidungen zur Funktionsweise und Nutzung. Widersprüche und unterschiedliche Vorstellungen im Team werden sichtbar.
Ihr identifiziert die Annahme, deren Widerlegung die Idee besonders stark infrage stellen würde. Daraus entwickelt ihr:
Wenn es zur Idee passt, verwendet ihr beispielsweise UIzard oder ein vergleichbares Werkzeug, um schnell einen anklickbaren digitalen Prototyp zu erstellen.
Der Einsatz richtet sich nach der Testfrage. Ein digitaler Prototyp ist nur dann sinnvoll, wenn er die relevante Nutzungssituation besser überprüfbar macht.
Im Test gelten zentrale Prinzipien:
Mit einem Feedback-Grid sortiert ihr:
Ihr leitet ab:
Zum Abschluss ordnet ihr die erprobten Methoden und KI-Werkzeuge ein:
Das nehmt ihr mit: einen greifbaren Prototyp, ausgewertetes Nutzerfeedback und ein differenziertes Repertoire aus klassischen und KI-gestützten Methoden.
Schritt 1 – Online-Auftakt: Ihr schärft die Design Challenge, erschließt das Problemfeld und entwickelt den Leitfaden für eure Nutzerinterviews.
Schritt 2 – Eigene Tiefeninterviews: Ihr führt selbstorganisiert Interviews mit eigenen Gesprächspartner*innen. Dafür solltet ihr zusätzlich etwa drei bis vier Stunden einplanen.
Schritt 3 – Drei Präsenztage in Berlin: Ihr wertet euer Recherchematerial aus, verdichtet Erkenntnisse, entwickelt Ideen, baut Prototypen und testet diese. Klassische Methoden und KI-Werkzeuge werden gezielt miteinander verglichen.
Schritt 4 – Peer-Learning: Mit einer festen Lernpartnerin oder einem festen Lernpartner reflektiert ihr die Methoden und übertragt sie auf eure eigenen Projekte.
Ihr erhaltet das Design Thinking Playbook, Zugang zu begleitenden Videos und Übungen, eine kuratierte Übersicht der eingesetzten KI-Werkzeuge, Fotoprotokolle und ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.


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Dark Horse sagt über sich selbst, wir vergeben hier zwar auch Abschlusszertifikate, aber eigentlich geht es uns um eure Enwicklung. Was plakativ klingt, stimmt hier zu 110%. Am Anfang habe auch ich diesen Kurs besucht, weil ich mehr zur Design Thinking als Methode lernen wollte. Am Ende wurde ich durch die tolle Begleitung durch das Team reingezogen in das Mindset, die Denkweise und die Haltung.
Die 6-monatige Ausbildung als Design-Thinking-Coach habe ich keine Minute bereut. Sehr gefallen hat mir, dass wir verschiedene Ausbilder / Coaches an unsere Seite hatten. Hier konnte ich viel mitnehmen, da jeder eine eigene Art hatte, uns Design-Thinking zu lehren. Darüber hinaus war die sehr umfangreiche und persönliche Betreuung seitens Dark Horse total klasse. Schlussendlich empfand ich die Ausbildung streckenweise wie ein 1:1 Coaching, die weit über das reine „Design-Thinking“ hinaus ging und mir persönlich durch viel Reflexion innerhalb der Gruppe und unserer Ausbilder richtig viel gebracht hat. Die Art und Weise wie bei Dark Horse Design-Thinking gelebt wird und die Haltung die uns vermittelt wurde hat mir extrem gut gefallen und getan.


Die komplette Agenda zum Weiterlesen am Rechner. Und ein One-Pager, der in einer Minute zeigt, was das Training deinem Team bringt – zum Weitergeben an Chef*in oder HR.
Den Syllabus zu diesem Training gibt es auf der bisherigen Seite.
4 Teile · Hybrid (Online + Berlin)

HPI-zertifizierte Design Thinkerin der ersten Stunde. Arbeitsschwerpunkte: Produkt- und Serviceentwicklung, Produktstrategie, Product Discovery, Geschäftsfeldentwicklung mit KI, User Research. Arbeitsweise: Ko-kreativ, Analytisch und kreativ, Vertiefend, Förderung der persönlichen Weiterentwicklung, Zahlenaffin.

HPI-zertifizierte Design Thinking Expertin und Mediatorin – Laura verbindet methodische Expertise mit tiefem menschlichen Verständnis. Ihr Credo nach praktischen Erfahrungen In Innovationsteams bei Zalando & Co. : Kreative Ideen brauchen psychologische Sicherheit. Sie befähigt Teams, Nutzerbedürfnisse radikal zu verstehen und Konflikte in kreative Energie zu wandeln.
Dark Horse ist Innovationsberatung und Academy in einem: Unsere Trainer*innen arbeiten selbst in Beratungsprojekten und bringen mit, was dort funktioniert. Von uns stammen das Digital Innovation Playbook, das New Workspace Playbook und das Future Organization Playbook.
Mehr über Dark Horse ↗

Kostenlos und unverbindlich mit unseren Trainer*innen: Wir klären deine Fragen und ob das Training zu dir, deinem Team oder deiner Organisation passt. Du wählst einen Termin, der dir passt.
Termin wählen ↗Ja. Alle drei Module der Design Thinking Coach Ausbildung sind einzeln buchbar. Dieses Modul ist das methodische Fundament und funktioniert auch für sich – ihr müsst danach weder Modul 1 noch Modul 3 belegen.
Grundkenntnisse helfen, sind aber keine Bedingung. Wir starten mit einer kurzen Einordnung des Prozesses, bevor es in die Methoden geht. Wenn ihr komplett neu seid, erwartet euch ein intensiver Einstieg – erfahrungsgemäß gut machbar, weil ihr alles direkt selbst anwendet statt es zu hören.
Das ist eine berechtigte Sorge. Deshalb geht es ausdrücklich nicht darum, alle Methoden zu beherrschen, sondern sie erlebt und bewertet zu haben. Ihr arbeitet durchgehend an einer echten Challenge mit eigenem Recherchematerial, und alles Erprobte findet ihr im Design Thinking Playbook wieder – das Playbook wird dadurch zu einem Nachschlagewerk, in dem ihr wisst, wovon die Rede ist.
Nein. Wir führen euch dort, wo KI-Tools im Prozess auftauchen, direkt an der Aufgabe in die Bedienung ein – Vorwissen ist nicht nötig. Ein Grundlagenkurs zeigt den Design-Thinking-Prozess mit je einer Methode pro Phase; hier arbeitet ihr pro Phase mit mehreren Werkzeugen, klassischen wie KI-gestützten, und vergleicht sie. Der Unterschied ist die Tiefe: nicht „so geht Design Thinking“, sondern „diese Optionen habt ihr – analog und KI-gestützt – und so wählt ihr aus“.
Zwischen dem Online-Auftakt und den Präsenztagen führt ihr eure eigenen Tiefeninterviews – dafür solltet ihr rund drei bis vier Stunden einplanen, zeitlich frei einteilbar. Ihr sucht euch die Gesprächspartner*innen selbst; wir geben euch im Auftakt Kriterien an die Hand, woran ihr passende Personen erkennt. Darüber hinaus gibt es keine Pflichtvorbereitung.
Wenn ihr solo-selbstständig seid, habt ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit Anspruch auf eine Förderung durch das KOMPASS-Programm – mit bis zu 90 % bzw. 4.500 € Zuschuss für eure berufliche Weiterbildung.
Wir bieten dazu kostenlose Beratungsgespräche an, ob die Förderung für euch in Frage kommt. Mehr Infos dazu hier.
Entwickelt aus einer Anfrage ein durchdachtes Workshop- oder Projektkonzept.
Online · 3x 4h Sessions (online) · ab 8.6.2027
Begleitet Teams durch kreative Prozesse – mit Klarheit, Haltung und Gespür.
Hybrid · 24 Std (hybrid) · ab 19.4.2027
Ein Tag, ein Case, ein greifbarer Prototyp: Design Thinking hands-on erleben, ohne euch gleich für eine ganze Ausbildung entscheiden zu müssen.
Hybrid · 1 Tag (8 Std) · ab 26.11.2026
Funktionierende digitale Produkte bauen ohne eine Zeile Code? Was sich noch vor einem Jahr nach Zukunftsmusik anhörte, ist mit Vibe Coding Realität.
Präsenz · 2 Tage · ab 26.11.2026