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7 Regeln für bessere Meetings
Sieben Regeln auf einer Seite — die Gegenprobe zum Sabotage-Spiel. Sie sortieren nicht die Agenda, sondern die Absicht hinter jedem Beitrag.
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Wofür ist das?
Das CIA-Sabotage-Manual beschreibt, wie man ein Meeting zuverlässig ruiniert: alles zerreden, alles vertagen, jede Entscheidung noch einmal aufmachen. Wer die Liste liest, erkennt den eigenen Kalender wieder. Dieses Blatt ist die Umkehrung — die sieben Regeln, mit denen Dark Horse selbst arbeitet.
Der Kern ist nicht Disziplin, sondern eine Sortierung: Jedes Thema kommt unter eine von drei Überschriften — News, Feedback oder Entscheidung. Damit ist vorher klar, was der Beitrag erreichen soll, und niemand diskutiert eine Mitteilung aus.
Schritt für Schritt
- Offene Agenda. Jede und jeder kann Themen einbringen.
- News / Feedback / Entscheidung. Themen werden unter diese drei Überschriften sortiert. News heißt mitteilen, keine Diskussion. Feedback heißt Perspektiven verstehen, Widersprüche dürfen nebeneinander stehen. Entscheidung heißt gemeinsames Commitment.
- Lösungen, nicht Probleme. Ein Problem kann man nicht ausprobieren, eine Lösung schon. Unter „Entscheidung“ kommen deshalb Lösungsvorschläge.
- „Ja“ als Default. Ein Vorschlag verdient es, ausprobiert zu werden — widersprechen und unterstützen gleichzeitig. Vieles lässt sich später korrigieren, und dann mit Erfahrungswerten.
- „Nein“ verpflichtet. Bei schwerwiegenden Bedenken ist ein Veto erlaubt. Es verpflichtet dazu, mit den bisher Beteiligten eine Alternative auszuarbeiten.
- Geschwindigkeit durch Gesten. Eine Geste für Zustimmung kürzt Diskussionen ab, die sonst nur Zustimmung wiederholen.
- Ask for forgiveness, not permission. Besser machen als auf ein Ja warten. Bei Bedarf im Vier-Augen-Prinzip entscheiden und kritische Augen suchen.
Worauf du achten solltest
Die drei Überschriften weglassen. Ohne sie sind die übrigen sechs Regeln nur gute Vorsätze — die Sortierung ist der Mechanismus, alles andere folgt daraus.
„Ja als Default“ ohne „Nein verpflichtet“ einführen. Dann ist es keine Entscheidungsregel mehr, sondern Widerspruchsverzicht.
Die Regeln aushängen und nicht moderieren. Sie greifen erst, wenn jemand im Meeting darauf zeigt — beim ersten Mal spürbar unangenehm, danach nicht mehr.
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