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Tool des Monats · Mai 2026

Die ultimative Workshop-Checkliste

Achtzehn Fragen auf einer Seite, die vor dem Kalendereintrag zu beantworten sind. Wer sie nicht beantworten kann, sollte keinen Workshop machen.

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Vorschau: Die ultimative Workshop-Checkliste

Wofür ist das?

Ein gutes Workshop-Erlebnis kann beflügeln — vom inspirierenden Funken bis zum Flow. Im Hintergrund steckt aber viel Vorbereitung und Denkarbeit. Und der teuerste Workshop ist der, der gar nicht hätte stattfinden müssen: Die Zeit mehrerer Personen gleichzeitig zu blocken ist eine Investition, die sich begründen lassen muss.

Die Checkliste beantwortet genau eine Frage — lohnt sich ein Workshop? — entlang von sechs Blöcken.

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Schritt für Schritt

  1. Inhaltliche Klarheit. Gibt es eine konkrete Frage, die mit dem Team beantwortet werden soll? Ist klar, was danach anders sein soll? Ist das Thema relevant genug, um die Zeit mehrerer Personen gleichzeitig zu blocken?
  2. Ergebnisfokus. Gibt es ein klares Ziel und ein gewünschtes Ergebnis — und einen Plan, was danach damit passiert?
  3. Notwendigkeit von Zusammenarbeit. Ist die Frage so gestellt, dass Zusammenarbeit nötig ist? Oder käme Einzelarbeit oder ein kleines Kernteam zu einem besseren Ergebnis? Und gibt es einen Raum — physisch oder virtuell — in dem Beteiligung und Energie entstehen können?
  4. Setup der Teilnehmenden. Sind die richtigen Personen im Raum? Ist die Gruppe arbeitsfähig? Haben alle ein ausreichendes Mindestverständnis des Themas?
  5. Entscheidungsfähigkeit. Können hier tatsächlich Entscheidungen getroffen werden? Ist klar, wer entscheidet und wer dazu legitimiert ist?
  6. Facilitation & Design. Gibt es eine Dramaturgie statt nur einer zeitlichen Agenda? Sind die Methoden zum Ergebnis passend gewählt? Ist jemand für die Steuerung des Prozesses verantwortlich?

Worauf du achten solltest

Die Liste nach der Einladung durchgehen. Sie ist eine Entscheidungshilfe, keine Vorbereitungsliste.

Bei der Frage nach der Zusammenarbeit schummeln. Wenn zwei Personen sie auch beantworten könnten, ist ein Workshop die teuerste Variante.

Ohne Entscheidungsbefugnis einladen. Ein Workshop, dessen Ergebnisse danach woanders neu verhandelt werden, verbrennt Vertrauen für das nächste Mal.

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